Heutzutage werden die Slogans des Rechtspopulismus immer aktiver und dringen so tief in das Leben ein, dass sich manche Menschen nicht fragen, ob sie wahr sind. Populisten akzeptieren keine anderen Meinungen, verhandeln nicht, hören nicht auf Argumente und akzeptieren keine Fakten. Wie man mit Populismus umgeht und was zu tun ist, wenn Ihr Gesprächspartner Populist ist? Joko Winterscheidt und Klaas Heufer-Umlauf präsentierten der Öffentlichkeit ein interessantes Gerät, dessen Hauptaufgabe es ist, die Slogans der Rechten zu widerlegen, indem sie die populärsten Thesen von Populisten umfassend argumentieren.
ZDF-Moderator Mitri Sirin (52) zeigte sich schockiert über die Pläne, Ausländer und Deutsche mit Migrationshintergrund aus dem Land zu deportieren. „Deutschland ist meine Heimat, mein Zuhause, hier werde ich bleiben und nichts wird das ändern“, schrieb der Moderator von „Heute Journal“ und „Morgenmagazin“ am Freitagabend auf X, dem früheren Twitter.
#LautgegenLinks hat in Deutschland eine lange Tradition. Es ist bemerkenswert, dass mit der AfD die menschenverachtende Ideologie von damals wieder salonfähig geworden ist. Die demokratischen Kräfte werden wie damals warten, bis es womöglich zu spät ist.
3 Bitten 1. Bitte benutzen Sie das Wort „Remigrationspläne“ nicht oder nur mit „“. Dieses weichgezeichnete Wort kaschiert die Klarheit. Und klar ist, es geht um Deportation. „Kulturfremde, nicht assimilierte“ Menschen bzw. Menschen mit einer „vermeintlich falschen Hautfarbe oder Herkunft“ sollen mit „wohltemperierter Grausamkeit“ abgeschoben werden. 2. Bitte fallen Sie nicht auf den Trick rein: „hat der Kanzler doch auch gesagt“. Nein, haben er und andere nicht! Denn Personen abzuschieben, die keine Anspruch auf Asyl oder Duldung haben, ist nun mal Teil unseres Rechtsstaats. Und für mich fast noch am wichtigsten 3. bitte hören Sie auf, auch wenn Sie es gut meinen, zu fragen: „Sie wollen meinen Arzt abschieben?“ Oder: „Wie stellen die sich das vor, wer soll dann hier die ganze Arbeit machen.“ Auch nicht besser ist es als (Bleibe-)Argument anzuführen: „Ich zahle hier steuern, ich habe das und das geleistet“. Ich habe das vor Jahren auch gesagt und sogar geschrieben. Und natürlich ist es schön, wenn man der Gesellschaft etwas geben kann, ABER das ist kein Wert, der in unserem Grundgesetz vermessen wird. …
„Wenn die Klugen immer nachgeben, regieren irgendwann die Dummen! Ich will’s bunt statt braun! Deshalb bin ich auch bei der Hamburger Bürgerschaftswahl 2003 gegen Rechtsaußen Ronald Schill angetreten und habe für den NDR vom Landesparteitag der NPD in Niedersachsen berichtet. Also: Arsch hoch, Zähne auseinander, damit die Deutschen nicht irgendwann auch noch den dritten Weltkrieg anzetteln.“
„Sowohl beruflich als auch privat bin ich oft im Ausland. Nicht nur der Künstler freut sich, wenn er gut ankommt, sondern auch ganz persönlich freue ich mich, wenn freundliche Aufnahme, Interesse an meinem Land und seinen Menschen ein Gefühl von Willkommensein vermittelt. Ebenso möchte ich, dass sich mein Land beim Gegenbesuch präsentiert, Fremdenfeindlichkeit möchte ich nicht in der Fremde und schon gar nicht zu Hause. Ideologisch Verkleisterte von gestern möchte ich nicht, die von vorgestern erst recht nicht. Oh, würde doch die Mikrobe der menschlichen Dummheit bald gefunden werden!“
Ich unterstütze Gesicht Zeigen!, weil ich in einer weltoffenen, toleranten, liberalen Gesellschaft leben will.
Aus dem Rebellen ist längst ein Verteidiger geworden – ein Verteidiger der Nachkriegsordnung, der europäischen Einigung und der bunten demokratischen Gesellschaft, die der Spät-68er mit seiner Generation auch in der rot-grünen Bundesregierung (1998 bis 2005) mitgestaltet hat. Für die Rebellen von heute, die von rechts kommen, hat er nur Verachtung übrig. „Diese AfD ist ein komischer Verein“, hat er gesagt: „Sie wollen mit den Nazis nichts zu tun haben, reden aber wie Nazis, denken wie Nazis, was sind sie also? Eben.“
Ich zeige Gesicht, weil ich erschrocken bin über das Ausmaß der Verwahrlosung in den Köpfen vieler Bürger. Wenn 20 Prozent der Deutschen mittlerweile mit rechtsextremen Ideen sympathisieren, und wenn zwei von drei Jugendlichen mit dem Begriff Holocaust nichts anfangen können, dann wird es höchste Zeit, das zu ändern.
Zahlreiche Schauspielerinnen und Schauspieler haben sich bei der großen Eröffnungsgala der 74. Berlinale gegen Rechtsextremismus positioniert. Bei einer vom Filmfestival selbst organisierten Protestaktion riefen Filmschaffende wie Jella Haase und Katja Riemann »Defend Democracy«. Dazu hielten sie Handylichter in die Luft, während der Aktion wurde es still am roten Teppich.