Das Theater ist ein Ort für Vielfalt, Internationalität, Offenheit. Für alle. Setzen sich die kulturpolitischen Pläne der AfD durch, sind die Theater, Konzertsäle, Museen, Festivals keine vielstimmigen Orte mehr. Vor diesen Plänen sollten wir uns fürchten, nicht vor den Demonstrationen gegen die Gründung der Jugendorganisation der AfD.
Mit Angst und Rückzug hält man den Angriffen auf die Demokratie nicht stand. Mit Mut, Haltung und Sichtbarkeit schon. Auch wenn wir nicht spielen können am Samstagabend: das Theater ist da. Mit einem offenen Café im Foyer des Kleinen Hauses, mit einem Beitrag bei der Kundgebung und im Verbund mit hoffentlich vielen friedfertigen Menschen, die zusammen gegen den Faschismus demonstrieren.
